Unser 5-Chöre-Benefizkonzert zu Gunsten des ASB-Wünschwagen
So etwas haben wir noch nie erlebt. Diese Stimmung, diese Emotionen. Nach 2 1/2 Stunden mitreißender, berührender, atemberaubender und humorvoller Pop- und Jazzmusik stehen knapp 130 Menschen auf der Bühne der Waldorfschule. Alle eint eine Passion. Glückliche Gesichter. Auf der Bühne. Unten im Parkett.
 
Aber von vorn. Alle sind gekommen für eine Sache, und zwar für die gute Sache.
Um 15 Uhr ging es los, der äußerst hilfreiche und freundliche Haustechniker der Waldorfschule ist pünktlich da und schließt die Schule auf, die 11. Klasse auch schon vor Ort und baut für das Catering in der Konzertpause auf.
Und dann kommen sie. Aus allen Himmelsrichtungen strömt es, ChorsängerInnen, teils schon in Auftrittsoutfit, teils in luftiger Sommerklamotte. Es wird geherzt und begrüßt, umarmt und gebusserlt, eine schöne Attitüde der Chor-Community. Schon wenig später klingen aus 5 Klassenräumen Einsingeübungen, Titel des Konzertprogrammes werden auf den Punkt gebracht. Die ganze Schule wimmelt, überall Menschen, die man kennt oder nun kennenlernt. Singen verbindet? Stimmt!
 
Prickelnde Spannung liegt in der Luft – dann geht es los.
 
Wir kommen von backstage auf die Bühne und singen den Beatles – Klassiker „With A Little Help From My Friends“ in der Joe Cocker-Version. Dieser Titel wird Programm an diesem Abend.
 
Im Lichtkegel eines Scheinwerfers steht Frau Annette Peters vom ASB und erzählt vom Wünschewagen, dann kommt ein kleiner Film mit Bildern von Wünschewagen-Einsätzen. Die Bilder sind sehr eindrücklich und treiben vielen von uns die Tränen in die Augen. Nicht einfach jetzt den Bogen zu schlagen für den ersten Chor. Ganz in zarten Pudertönen kommt A Cappella con Chili und verzaubert mit einer stillen Jazzballade und „Can’t stop the Feeling“. In kräftigen Farben und mit starken Sounds kommen Jazzatax aus Schwerin auf die Bühne. Danke für „It Don’t Mean A Thing If It Ain’t Got That Swing“ von Duke Ellington, dem Credo für Jazzchöre. Fanjazztic, unsere Landesmeister des Deutschen Chorwettbewerbes, kommen in weiß, türkis und Glitzer ( das gefällt auch Andreas Tochter Toni,  6 Jahre ) auf die Bühne. „Pass Me The Jazz“ und „Wenn ich ein Vöglein wär“, sind absolute Highlights und meine Favoriten.
 
In der Pause war unser Publikum nicht untätig und hat die ASB-Wünschewagen-Sammelbox reichlich gefüttert. Dankbar hält Frau Peters die gut gefüllte Box in die Höhe. Etwas Platz wäre doch noch….
 
Dann singen CantaMare. CantaMare kommt aus Wilhelmshaven und hat eine stundenlange Autobahnfahrt hinter sich, die A1 ist und bleibt total überbeansprucht. In Jeans und hellen Accessoires kommen sie sympathisch frech rüber, die Moderationen sind humorvoll und lebendig. „Unser Vogellied hat sogar 2 Vögel“ ruft Susanne und freut sich, Fanjazztic ein bisschen auf die Schippe zu nehmen. „So kann es sein, so soll es bleiben“ von Adel Tavil spricht uns allen aus der Seele.
 
Nun sind wir an der Reihe und beginnen mit „Come along“, dann „How Sweet it is“. Unser Publikum belohnt die Solistenqualitäten von Andreas und uns mit rhythmischem Klatschen. Magic Moment.
 
Das Konzert ist zu Ende, ein herzlicher Dank an alle, die uns unterstützt haben. Der Waldorfschule und allen Helfern hinter der Bühne ein dickes Danke schön! Unserem Publikum, das kommt um Chormusik zu hören und mit einer Spende, egal, ob groß oder klein, den Wünschewagen unterstützen. Danke sehr!
 
Alle ChorleiterInnen kommen mit einem Lächeln im Gesicht auf die Bühne. Und dann kommen alle Chöre zusammen auf die Bühne. Auf dem Weg zu Bühne sind beginnt jemand eine Melodie zu singen. Eine weitere Stimme improvisiert dazu,dann noch eine, der ganze Saal singt. Und hört nicht wieder auf. Noch ein Magic Moment.
 
130 SängerInnen auf der Bühne. Alle haben gesungen für die gute Sache. Danke! Und danke unserem Publikum! „With a little help from my friends“. Mit ein bisschen Hilfe von Freunden kann man etwas bewegen.
 
Und dann wurde noch ordentlich gefeiert, getrunken, gegessen ( Das Baltix Party-Team hat wieder zugeschlagen ) und natürlich ausgiebig miteinander gesungen. Und es wurden auch schon Pläne geschmiedet für ein nächstes Mal. Darauf freuen wir uns!
.

(Fotos: Sonja Filitz)